Willkommen im
Fachlabor für Schimmel-Diagnostik
MSt Bioanalytik
in Brandenburg an der Havel !
Nachweis, Analyse und Bewertung von Schimmelschäden
Im Schimmel kommen verschiedene Mikroorganismen wie Schimmelpilze, Hefen, Bakterien und Protozoen vor. Den Schimmelpilzen kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie unterschiedliche Feuchtigkeitsbedürfnisse haben und einige Arten schon bei geringer relativer Luftfeuchte an der Oberfläche wachsen können. Sie gelten als Feuchtezeiger.
Unsere Labor-Leistungen sind:
Prüfung von Proben von "Schimmel"-verdächtigen Oberflächen auf Schimmelwachstum (Befall) mit Nachweis von Schimmelpilzen, ggf. Bakterien und Hefen.
Prüfung von Materialien oder Staubproben auf Schimmelpilze aufgrund von Bauschäden, gesundheitlicher Beschwerden oder Geruchsbelästigung.
Untersuchung von Luftproben zur Prüfung der Wahrscheinlichkeit von verdeckten Schimmelpilz-Quellen im Innenraum, zur Raumluftprüfung oder zur Freimessung nach Sanierung.
Untersuchung von Proben der Hygienekontrolle gemäß VDI 6022-1 aus raumlufttechnischen Anlagen.
Fäkalwasserschaden Nachweis & Abwasserschaden Analyse
Wir untersuchen Wasser, Materialien und Oberflächen gezielt auf E. coli und Enterokokken, um fäkale Verunreinigungen zuverlässig nachzuweisen.
Die Ergebnisse dienen als Basis für Sanierungen, Hygienekonzepte und Versicherungsfälle.
Probenahmen mit Vor-Ort-Messungen zur Feststellung von Schimmel in der Gemeinde Brandenburg a. d. Havel. Bereitstellung von Gerätetechnik, Probenahme-Materialien an Bausachverständige. Prüfberichtserstellung mit Bewertung gemäß UBA-Schimmel-Leitfaden bzw. VDI 6022-1.
In den Kellerräumen eines Hauses im Raum Ludwigshafen am Rhein wurde aufgrund eines vermuteten Schadens an der Abwasserleitung auf fäkale Keime geprüft. Dazu wurde ein 5 cm x 5 cm großes Stück der verfärbten Kellerinnenwand mit einem sterilen Tupfer abgestrichen und zur Konservierung der empfindlichen Fäkalkeime in ein Röhrchen mit Amies-Nährboden gesteckt. Im Labor erfolgte nach Zusendung der Ausstrich auf Spezialnährböden. Auf dem Bild ist der biochemische Nachweis von E. coli (blau gefärbt) und von intestinalen Enterokokken (rot-braune Kolonien färben einen Gallenährboden schwarz) zu sehen. Diese beiden Indikatororganismen weisen auf fäkalhaltiges Abwasser hin. Somit lag ein Fäkalschaden vor. „Eine Gefährdung von Personen entsteht im Wesentlichen durch einen direkten Kontakt mit dem Wasser oder den durchfeuchteten Baustoffen (‚Schmierinfektion‘)“. (aus: Merkblatt Fäkalwasserschäden, VdS 3154, Februar 2023)
Zur Anfrage für eine Analyse auf Fäkalkeime:
https://schimmel-brandenburg.de/flow-2
Im Badezimmer einer Altbau-Mietwohnung in Brandenburg an der Havel wurden Klebefilmproben von einem früheren Schimmelschaden entnommen, der mit Schimmelfarbe überstrichen worden war. An Stellen der Klebefilme, an denen die Wandfarbe mit entfernt worden war, konnten intaktes Pilzmycel und Sporen, vermutlich einer Cladosporium-Art, festgestellt werden (im Bild). Eine Bestätigung erfolgte durch die Kultivierung. Außerdem wurden Zellansammlungen von Hefen und Milben sowie Milbenkot festgestellt. Aufgrund der teilweise niedrigen Wandtemperaturen < 14 °C und des unter der Farbschicht gefundenen Pilzmycels wird die vollständige Entfernung der Tapeten und eine Renovierung mit Kalk- oder Silikatputzen und -farben empfohlen. Diese haben eine hohe Kapillarität, verteilen die Feuchtigkeit an der Wandoberfläche und trocknen dadurch schneller ab und haben einen sehr hohen pH-Wert, der das Pilzwachstum zunächst verhindert. Zellulosetapeten und Tapetenkleister sind Nahrung für Schimmelpilze.
In einem Treppenhaus im Untergeschoss wurden von der Bausachverständigen Klebefilmproben von Wandbeschichtungsmaterial entnommen. Mikroskopisch waren auf der weißen Materialseite an vielen Stellen Sporen und Mycel einer Cladosporium-Art mit bäumchenartigem Wachstum zu erkennen (im Bild). Es handelt sich um einen aktiven Schimmelbefall. Durch Kultivierung wurde eine Cladosporium-Art und Hefepilze nachgewiesen.
Das Treppenhaus ist der Nutzungsklasse III (= nicht ständig genutzte Räume außerhalb von Wohnungen) mit reduzierten Anforderungen an die Beseitigung bzw. Sanierung des Schimmelbefalls zuzuordnen. Die Dringlichkeit der Sanierung ist im Vergleich zu Wohnräumen geringer, da sich Personen nur vorübergehend im Treppenhaus aufhalten. Aufgrund der Flächenausdehnung > 0,5 m² wurde der Schaden als großer Schimmelbefall der Kategorie 3 mit daraus resultierender großer mikrobieller Biomasse eingestuft (gemäß UBA-Schimmelleitfaden, 2024: https://www.umweltbundesamt.de/tags/schimmelleitfaden ).
In einer Leipziger Wohnung wurden vom Mieter im Wohnzimmer Klebefilm-Proben von schimmelverdächtigen Stellen genommen. Unter dem Mikroskop wurden in den Proben Sporenträger von einer Aspergillus-Spezies (Bild) mit sehr vielen Sporen nachgewiesen. Es handelte sich um einen aktiven Schimmelbefall. Die Schimmelart wurde kultiviert und zu Aspergillus restrictus Komplex bestimmt. Spezies von Aspergillus restrictus-Komplex sind osmo-, xero- und Salz-tolerant und tolerieren eine niedrige Wasseraktivität.
Das kürzlich erworbene Reihenhaus in Brandenburg an der Havel führte bei der Eigentümerin zu allergischen Beschwerden. Daher wurden in dem Wohnzimmer Klebefilmproben an Wandbereichen mit niedriger Wandtemperatur entnommen. In den Bereichen, in denen die Tapete bereits entfernt wurde, wurden nur vereinzelt Sporen nachgewiesen, jedoch kein Schimmelbefall festgestellt. Die Proben von der Tapete hingegen wiesen aktiven Schimmelbefall mit Feuchtezeiger Parengyodontium album und Hefepilzen auf. Zusätzlich waren Sporenansammlungen von länglichen, rötlichen Sporen (Bild) vorhanden, die nach Kultivierung zu Sporen von Paecilomyces divaricatus differenziert wurden. Die Sporen können als Kontamination von einem Schimmelbefall an anderer Stelle oder von einem Altschaden herrühren. Paecilomyces divaricatus kommt vor allem in Böden und Pflanzenmaterialien vor, wo er organisches Material zum Abbau hat.
Jeder Schimmel ist anders! Besondere Aufträge!
In der Erdgeschosswohnung im Raum Brandenburg/Havel wurde aufgrund eines schimmligen Geruchs auf verdeckten Schimmel geprüft mit Partikelsammlung der Luft im Wohnzimmer. Die niedrigsten Wandtemperaturen lagen im Fußbodenbereich bei ca. 13,0 °C. An diesen kalten Stellen kondensiert Wasser aus feuchtwarmer Luft und ermöglicht Schimmelwachstum. Für die beiden Sporentypen Aspergillus/Penicillium und Scopulariopsis (im Bild) lagen die Konzentrationen in der Wohnzimm-
erluft mit über 300 Sporen je Kubikmeter Luft über denen der Außenluft. Eine Innenraumquelle ist wahrscheinlich, die Quelle des Schimmelbefalls sollte dringend lokalisiert werden.
In der Mietwohnung im Raum Brandenburg/Havel kam es im Badezimmer wiederholt zu Schimmelbefall mit schwarzer und roter Färbung. Bei der Analyse von Klebefilmproben wurden neben Wachstum der, für die Außenluft typischen Schimmelpilze Cladosporium sp. und Alternaria sp. die Feuchteindikatoren unter den Schimmelpilzen Sarocladium strictum, Trichothecium roseum (im Bild) und rote Hefepilze von Rhodotorula sp. nachgewiesen. Hefepilze benötigen eine hohe relative Feuchtigkeit an der Oberfläche > 90%. Aufgrund der Flächenausdehnung > 0,5 m² wurde der Schaden als großer Schimmelbefall der Kategorie 3 mit daraus resultierender großer mikrobieller Biomasse eingestuft (gemäß UBA-Schimmelleitfaden,2017: https://www.umweltbundesamt.de/tags/schimmelleitfaden ). Da sich der Schimmelschaden im Wohnbereich befindet ist die Dringlichkeit der Beseitigung hoch.
In der Mietwohnung in der Gemeinde Burscheid wurden im Fensterbereich von 3 Räumen Verfärbungen festgestellt. In den Klebefilmproben wurden massenhaft Cladosporium-Sporen mit zusammenhängendem Mycel (im Bild) und vereinzelt Hefepilze nachgewiesen. Vereinzelt wurden auch Aspergillus-Sporenträger gefunden. Auch Milben und Milbenkot konnten vereinzelt nachgewiesen werden. Durch Kultivierung und anschließende Identifizierung konnte der Cladosporium sphaerospermum Komplex und der Aspergillus versikolor Komplex nachgewiesen werden. Es handelte sich um einen aktiven, sich ausbreitenden Schimmelbefall.
Im Werk Brandenburg/Havel wurde ein Wasserschaden durch aufsteigende Feuchtigkeit saniert. Die Luftkeimzahlbestimmung ergab ca. 10-fach erhöhte Bakterien-Keimzahlen im Vergleich zur Außenluft. In den Klebefilmproben wurde dieser Befund durch den Nachweis von Biofilmen mit Bakterien und Hefepilzen (im Bild) bestätigt. In geringerem Umfang wurden Sporenträger, Fruchtkörper und Myzel von wachsenden Schimmelpilzen der Gattungen Cladosporium sp., Penicillium sp., Alternaria sp., Aspergillus versicolor complex und Chaetomium globosum nachgewiesen. Zur Überbrückung bis zur Fertigstellung der Sanierung wurden Sofortmaßnahmen wie der Betrieb von Luftreinigern empfohlen.
Blog "Schimmel und Stockflecken"
In der Dachgeschoßwohnung in der Gemeinde Großenseebach kam es in der Wohnung zu immer neuen dunklen Verfärbungen der Tapete. Bei der Analyse von Klebefilmproben wurden vereinzelt Sporen (Anflugsporen) nachgewiesen, die durch Anflug beim Lüften resultieren können. Eine Erklärung für die Verfärbungen in bestimmten Bereichen der Wohnung sind die mikroskopisch nachgewiesenen Ruß- oder Ölrauchpartikel < 1 µm (im Bild). Der "Fogging-Effekt" tritt meistens zur Winterzeit in beheizten Wohnungen auf. Typisch sind flächige dunkle Beläge, die an Zimmerdecke oder Außenwand auftreten." Die Ursachen werden beschrieben in: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ratgeber-attacke-des-schwarzen-staubes
In Räumen der Universität lag ein Feuchteschaden vor, dessen Ursache untersucht wurde. Die Luftqualität sowie die Wirksamkeit der durchgeführten Desinfektion wurden mittels Gesamtsporenanalyse bzw. Klebefilmanalyse überprüft. Die Konzentrationen der einzelnen Sporenarten pro Kubikmeter Raumluft lagen in allen Räumen der Universität in der gleichen Größenordnung wie in der Außenluft, lediglich für die Sporentypen Aspergillus/Penicillium und Chaetomium wurden Sporenkonzentrationen über der Hintergrundbelastung nachgewiesen. In den Klebefilmproben wurde ein geringer Schimmelpilzbefall mit Chaetomium sp. und Scopulariopsis sp. sowie Pilzmycel (im Bild) festgestellt.
In den Klebefilmproben aus der Wohnung in Berlin wurden mikroskopisch verbackene kompakte Massen von Ruß- oder Ölrauchpartikeln < 1 µm mikroskopisch nachgewiesen. In der Klebefilmprobe aus dem Schlafzimmer wurden zusätzlich mikroskopisch und auch durch Kultivierung Bakterien und Hefen sowie auf einer Pflanzenfaser ein beginnender Schimmelpilzbefall mit Cladosporium sp. (im Bild) und Pleurostoma sp. nachgewiesen. Es handelt sich um einen aktiven Schimmelbefall. Schimmelbefall < 0,5 m² mit bekannter Ursache kann selbst beseitigt werden, sofern keine Schimmelpilzallergie oder Immunschwäche/-erkrankung vorliegt.
Der Keller im 130 jährigen Haus in der Nähe der Lahn im Sauerland steht wiederkehrend unter Wasser. Auf den zugesendeten Klebefilme fanden sich Pflanzenteile wie Blätter, Wasserleitungsbahnen, Pollen, sowie Kieselalgen, die Schimmelpilzen als Nahrung dienen. Es wurde vereinzelt aktiver Schimmelbefall der Feuchteindikatoren Parengyodontium album (im Bild), Chaetomium sp. neben Hefepilzen (durch Watteausstrich) gefunden und der typische Außenluftpilz Cladosporium sp., der fluktuierende Feuchtigkeit verträgt. Es wird dringend empfohlen eine Abtrennung des Kellers zur restlichen Wohnung zu schaffen, damit Sporen, Schimmelbestandteile, von Mikroorganismen abgegebene flüchtige Stoffe (MVOCs) und Mykotoxine nicht über die Luft in die Wohn- und Schlafräume getragen werden.
Im frisch sanierten Versicherungs-Büro in Brandenburg an der Havel fanden sich in der Ecke der Decken-Außenwand Schimmel-verdächtige graue Verfärbungen < 2 cm x 10 cm. Die beprobten Klebefilme zeigten einen aktiven Befall mit reichlich Alternaria-Mycel, Sporenträgern und Sporen, sowie vereinzelte „Bäumchen“ von zusammenhängenden Cladosporium-Sporen. Die gefundenen Außenluftarten konnten nach Kultivierung auf Alternaria alternariae und C. cladosporioides-Komplex identifiziert werden. Mögliche Ursache: nicht ausreichende Belüftung/Trocknung während der Malerarbeiten. Der kleine Schimmelschaden konnte mit 70%igem Alkohol beseitigt werden.
Die beauftragte Feststellung eines Schimmelschadens im Schlafzimmer der Wohnung des Mieters in Berlin ergab eine große geschädigte Oberfläche von > 0,5 m², die gemessene Oberflächen-Wandfeuchte überstieg den maximalen Messbereich zweier Messgeräte und muss als nass gewertet werden. Dies bestätigt auch das reichliche Vorkommen von Hefepilzen und Chaetomium globosum mit Sporenclustern, Perithecien und Haaren (im Bild). Daneben fanden sich als weitere Feuchteindikatoren unter den Schimmelpilzen: Parengyodontium album, Aspergillus Sektion Versicolor (Sporenträger sich zersetzend, vermutlich aufgrund zu hoher Feuchtigkeit) mit sehr vielen Sporen. Chaetomium globosum wurde häufig auf cellulose-haltigen Materialien gefunden, wie Gipswänden, nach schweren Wasserschäden. Hinter der Schadenswand im Schlafzimmer grenzt direkt ein weiterer Gebäudeblock an; ein Wasserschaden ist wahrscheinlich, die Ursache muss ermittelt werden.
In den Räumen einer Praxis im EG im Landkreis Potsdam-Mittelmark fanden sich im verputzten Fußbereich der Außenwände (ca. 20 cm Höhe) Schimmel-verdächtige Stellen (Gesamtfläche < 0,5 m²). Darüber waren durch Anstrich versiegelte abwaschbare Wände. Dabei kamen in den beiden Räumen aktiver Befall mit Mycel und Sporenträgern, ggf . Fruchtkörpern verschiedener Schimmelpilze vor. In Raum 1 waren das Aspergillus Sektion Restrikti, Cladosporium cladosporioides Komplex und vereinzelt Perithecien (Fruchtkörper) von Chaetomium sp. In Raum 2 war das ausschließlich Aspergillus Sektion Versicolor (Bild). Der Schimmelbefall trat bei sommerlichen Außentemperaturen zwischen 25 und 30°C im Bereich der niedrigsten Wandtemperaturen (17-20°C) und höchsten Wandfeuchte (1,2 bis >2 %) auf. Die noch kleinen Befallstellen können mit 70%igem Alkohol entfernt werden. Häufig ist Schimmelbefall nicht auf einen Sachverhalt zurückführen, sondern die Folge mehrerer, sich überlagernder Ursachen. In diesem Fall: die hohe sommerliche Außenluftfeuchtigkeit/bzw. fehlende technische Be- und Entlüftung bei zeitweise 4 Personen im Raum, die Aufteilung des Raum 1 in verschiedene Bereich durch Vorhänge erschwert den Luftaustausch, die Wandversiegelung lässt die Aufnahme und Abgabe von Luftfeuchtigkeit nicht zu, möglicherweise nicht ausreichende Wand- und Fußbodendämmung (muss im Winter geprüft werden!)
Das im EG, für den Winter bezogene Schlafzimmer in Brandenburg-Kirchmöser wies graue Flecken in einer Zimmerecke, auf den tapezierten Außenwänden auf (< 0,5 m²), die Temperatur lag bei 20°C, die relative Luftfeuchtigkeit bei 60 – 67%. Die kapazitive Messung der Außenwände aus Hohlziegeln ergab, dass die Wände trocken sind. Mit einem Klebefilmpräparat wurde aktiver Befall von überwiegend Aspergillus sp. und vereinzelt Parengyodontium album nachgewiesen. Der Aspergillus wuchs auf Nährmedien schlechter als im Befall und konnte nur molekularbiologisch zur Sektion Restrikti zugeordnet werden, einer Gruppe von Schimmelpilze, die extreme Bedingungen wie Trockenheit, Salzgehalte überdauern können. Als Schadensursache ist die hohe Luftfeuchtigkeit die an den kälteren Außenwänden kondensierte wahrscheinlich. Das Schlafzimmer wurde von den Hausbewohnern wieder ein Stock höher verlegt, der Schadensraum gut gelüftet und die Tapete entfernt.
Im Gartenhaus innen unter dem Dach waren hell- und dunkelgraue Flecken (Bad Laasphe, Kreis Siegen-Wittgenstein): Mit dem zugesendeten Klebefilmpräparat wurde aktiver Befall durch Cladosporium sp. und Penicillium sp. anhand von Sporenträgern und Mycel nachgewiesen. Von Wattestäbchen kultivierter Penicillium wurde als P. corylophilum nachgewiesen, der bevorzugt auf fettigen und öligen Flächen wächst. Damit konnte als eine Schadensursache der ölige Innenanstrich ermittelt werden. Das Gartenhaus wird nur kurz betreten und nur zur Lagerung von Gartengeräten, nicht Lebensmitteln verwendet. Daher wurde vorerst keine Sanierung durchgeführt, aber für zusätzliche Querlüftung gesorgt.
In der Küche war auf dem Rauputz an der Fliesenkante eine 0,5 x 15 cm große graue Fläche: Der zugesendete Watteabstrich ergab nach Ausstrich und Kultivierung massenhaftes Wachstum von Cladosporium sp.- im Vergleich dazu die weiße Wand nur vereinzeltes Wachstum. Der Schimmel konnte mit einem haushaltsüblichen Reiniger (kein Essigreiniger) entfernt werden.